Restauration des Hertha-Schiffes

 

 

30.01.2017   Ab sofort können die Gründungsdampfer-Aktien gekauft werden

von Roberto Lamprecht  

Vor zwei Monaten berichtete B.Z. erstmals über die geplante Schiffsaktien. Jetzt werden die Pläne konkret. Die Zeichnungsfrist läuft bereits seit dem 11. Januar 2017.

Am Montag sprach Christian Wolter, Mitbesitzer des Hertha-Gründungsdampfers, über die Hertha-Aktie. „Wir haben jetzt die Genehmigung der Wertpapier-Aufsicht BaFin“, freute sich Wolter. Geplant ist, zwei Serien á 1892 Aktien (Stückpreis 399 Euro) herauszubringen. Dabei handelt es sich um vinkulierte Namensaktien. Das bedeutet, dass nur eine Aktie pro Person ausgegeben wird.

Christian Wolter (l.) und Ingmar Pering haben den Dampfer erstanden und die Rückholaktion gestartet. Jetzt kommt die Aktie, um die Restauration zu finanzieren (Foto: Ottmar Winter)

Das Schiff soll jetzt im März/ April 2017 nach Berlin überführt werden, ausschließlich auf dem Schiffsweg, wie Wolter erklärte. „Alles andere wäre zu kompliziert und zu teuer.“ Immerhin wiegt das Schiff rund 100 Tonnen. Auf der Heimfahrt nach Berlin sollen Fans auch streckenweise mitfahren können.

Von den rund 1,5 Millionen Euro, die durch die Ausgabe der Aktien erzielt werden sollen, sind ca. 500.000 Euro für die Restauration vorgesehen. Bisher sind rund 600 Aktien verlauft. Wer noch ein Wertpapier erwerben möchte, kann sich auf dieser Seite informieren. Geplant ist auch, die Namen der ersten 1982 Aktienkäufer auf dem Schiffsrumpf zu verewigen.

Quelle: Berliner Zeitung 

 

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