Kleine Presseschau im März 2017

Faszination Hertha 

Sowie ein kleiner Artikel in unserer täglichen Presse zum Thema Hertha Schiff zu lesen ist, melden sich die Redakteure auch vom Rundfunk oder dem Fernsehen aktuell, um an die brandneuen Nachrichten zum bevorstehenden Transport des legendären Hertha Dampfers zu gelangen. Den aktuellen Termin können wir heute leider noch nicht nennen. Wir dürfen aber davon ausgehen, dass die Planungen in Berlin bestens verlaufen und wir sehr bald all die „Hungriegen“ auf New`s hier über unsere Plattform informieren können.

Heute möchten wir an dieser Stelle auf die uns vorliegenden letzten Presseberichte verweisen, welche wir gesammelt in unserem Blog zusammengetragen haben.

 

06.03.2017

 

 

Die „Hertha“ kehrt an die Spree zurück

 

 

 

 

Projekt: Sehnsuchtsvoll erwarten die Fans des Berliner Bundesligisten ihr Gründungsschiff.

Die „Hertha“ nimmt wieder Kurs auf Berlin: „Wir hätten sie schon da, aber der Boden ist zu weich“, bedauert Ingmar Pering, Präsidiumsmitglied bei Hertha BSC. So überwintert das Gründungsschiff der Blau-Weißen noch in der „Fünf-Seen-Reederei“ in Wusterhausen/Dosse. Gut 100 Kilometer muss der 23 Meter lange 100-Tonner auf dem Landweg bis Berlin zurücklegen, um Ende April dann hier vor Anker zu gehen.

Die Zeit drängt

Denn im Juli begeht der Bundesligist sein 125-jähriges Jubiläum. Damit ist er nur sechs Jahre jünger als sein Schiff, das 1886 vom Stapel lief und mit blau-weißem Schornstein als „Hertha“ über Spree und Havel dampfte. Im Sommer 1892 suchten zwei fußballverrückte Brüderpaare einen Namen für ihren Verein. Sie waren begeistert von dem schnittigen Dampfer und übernahmen seinen Namen: Die Geburtstunde des „BFC Hertha 92“. Eine tolle Geschichte – die die Sehnsucht der Herthaner nach diesem authentischen Stück Vereinsgeschichte anstachelte. Und die beiden Präsidiumsmitglieder, Ingmar Pering und Christian Wolter, erfüllten sich den Traum, ihre Hertha wieder nach Hause zu holen. In privater Initiative haben sie das Schiff für den Verein erworben. Allein rund 400.000 Euro verschlingen Kauf und Transport. Das größte Problem liegt noch vor ihnen: Das Schiff so zu sanieren, dass es die Zulassung für Berliner Gewässer erhält. „Maschine, Funk, Beleuchtung, Sanitäranlagen müssen erneuert, das historische Flair wieder hergestellt werden“, sagt Pering. Das Geld wird über den Aktienverkauf einer eigens für diesen Zweck gegründeten AG aufgebracht. In einer blauen und einer weißen Serie werden jeweils 1892 Aktien zu je 399 Euro aufgelegt; Ende Januar waren bereits 300 verkauft.

Jürgen Zweigert, Bild: Ingmar Pering

Quelle. Berliner Abendblatt

 

28.03.2017

HERTHAS TRADITION

Gründungsschiff: Fans kaufen wenige Aktien

So wichtig ist die Tradition den Fans dann auch wieder nicht: Nur ein Drittel der geplanten 1,4 Millionen Euro kamen bislang zusammen.

Von Uwe Bremer

Bei Hertha BSC wird in den nächsten Tagen über einen wichtigen Schritt in die Zukunft diskutiert, wenn die Standort-Studie für ein reines Fußballstadion vorgelegt wird. Parallel endet Freitag die Zeichnungsfrist für ein Projekt, das wie kein anderes für die Tradition des Klubs steht: Vom Erlös eines Aktienverkaufs (399 Euro pro Stück) soll das Gründungsschiff „Hertha“ gekauft und für einen Einsatz auf Berliner Gewässer umgerüstet werden. Zwei Serien über je 1892 Aktien (wie das Gründungsjahr) sollten veräußert werden. Doch das Geschäft läuft so schleppend. dass nun die Zeichnungsfrist verlängert werden soll, mutmaßlich bis 31. Mai.

Ingmar Pering sagt es so: „Der Kaufpreis ist drinnen und die Überführung nach Berlin gesichert.“ Pering ist Präsidiumsmitglied , spricht hier aber als Geschäftsführer der „1892ste Schiffsbetriebs GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien“. Beim Verkauf aller Aktien kämen 1,46 Millionen Euro zusammen. Doch seit Januar konnten nur etwa 30 Prozent veräußert worden. Das summiert sich auf etwa 435.000 Euro.

Der Kaufpreis des Dampfers, der noch auf der Kyritzer Seenkette liegt, beträgt 200.000 Euro. Eine Überführung nach Berlin kostet 100.000. Ein Umbau für den Charterverkehr würde 250.000 Euro benötigen. Zudem war geplant, das Schiff zurückzubauen in den Zustand von 1926. Dafür werden weitere 250.000 Euro benötigt. Noch reicht das Geld dafür nicht. Pering gibt zu, dass er sich mehr Beteiligung erhofft hatte. Ist der Preis der Aktie zu hoch? Pering ist sich nicht sicher. Nur soviel: Die Frist soll verlängert werden: „Jetzt geht es um das Geld für die Restaurierung.“ Das Schiff wird in Berlin erstmals bei Privatveranstaltungen zu sehen sein – im Mai an der Greenwich-Promenade am Tegeler See.

Quelle: Berliner Morgenpost 

 

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