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Wusterhausen Letzte Blicke auf die „Hertha“

Überraschend gab es die „Hertha“ am Mittwoch wieder auf dem Untersee zu sehen. Es war ein letzter Funktionstest vor ihrem Abtransport nach Berlin, wie die MAZ erfuhr. Denn die eigentliche Abschiedsfahrt erfolgte bekanntlich schon im Dezember.

Auch diese beiden älteren Kyritzerinnen sahen, wie das Schiff plötzlich doch wieder auf dem Untersee unterwegs war.

Wusterhausen. Wer am bevorstehenden Wochenende mit dem Schiff „Neptun“ in Wusterhausen für eine Fahrt über den Klempow- und Untersee ablegt, kann einen womöglich letzten Blick auf die „Hertha“ erhaschen. Entweder steht dieses Gründungsschiff des Berliner Fußballvereins Hertha BSC dann noch im Bootshaus oder bereits auf der Slipanlage. Denn ihr Abtransport nach Berlin anlässlich des 125. Vereinsgeburtstages steht kurz bevor.

Wann, das will noch keiner so genau wissen, und es hängt wohl auch von mehreren Faktoren ab. Maßgeblich fehlten noch „Unterlagen für den Straßentransport“, wie Hertha-Präsidiumsmitglied Ingmar Pering zuletzt im Internet auf seiner Facebook-Seite kundtat.

Die Tage dieses mittlerweile berühmten Schiffes sind auf dem Gewässer zwischen Kyritz und Wusterhausen gezählt

Die Tage dieses mittlerweile berühmten Schiffes sind auf dem Gewässer zwischen Kyritz und Wusterhausen gezählt.

Ihre Abschiedsfahrt bestritt die nach Berlin verkaufte „Hertha“ im Dezember. Die letzte Runde drehten die Akteure der „Reederei 5 Seen“, die die Fahrgastschifffahrt nun mittels der „Neptun“ aufrecht erhalten, mit der Hertha erst diesen Mittwoch. Es war ein Funktionstest. Der Motor und alle Pumpen samt Kühlung sollen zur Übergabe schließlich ordnungsgemäß arbeiten.

Von Matthias Anke

28.06.2017

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