Berlin erwartet die „Hertha“

Es ist amtlich, die Weiterfahrt der Hertha ist sicher …

Nun ist es endlich soweit und das „Schätzchen Hertha“ darf seine Fahrt nach Berlin weiterführen. Natürlich kann man nur den Kopf schütteln, wenn wir auf die Geschehnisse der letzten Monate zurückblicken und unser Unverständnis für Berliner Behörden analysieren wollten. Aber es bringt bekanntlich nichts, sich darüber weiter den Kopf zu zerbrechen. Schauen wir in die Zukunft und wünschen wir der neuen Mannschaft um Ingmar Pering und Christian Wolter ein gutes Händchen für die weitere Projektentwicklung. Vielleicht zählt auch hier der Satz “ Gut Ding will Weile haben“. Wir teilen auf jeden Fall die Freude der vielen Sympathisanten und Unterstützer für dieses Vorhaben und wünschen von Herzen eine spannende, aufregende und störungsfreie Reise nach Berlin.

Am 14. Dezember 2017 ab 07.30 Uhr heisst es dann … Berlin, Berlin Wir fahren nach Berlin…

Wie wir leider erfahren sollten, sind Passagiere für die Überfahrt nicht genehmigt worden. Aber nicht desto trotz sind wir sicher, dass viele Anhänger mit dem Herzen dabei sein werden und der Hertha dann am Ziel einen würdigen Empfang erweisen werden.

Wir von der Reederei 5Seen behalten viele schöne Erinnerungen an die Hertha nicht zuletzt an die letzte Fahrt am 11.Dezember 2016 auf der Kyritzer Seenkette.

Erinnerungen an wunderschöne Momente wie eine Sommerparty an Bord der Hertha …

Mit grosser Freude haben wir erfahren, dass unser Kapitän Blau Bär, sorry Johannes Bär an der Fahrt nach Berlin als technischer Berater teilnehmen wird. Das war immer der größte Wunsch von unserem Johannes mit dabei zu sein, wenn die „Alte Dame“ Berliner Luft zu spüren bekommt. Für all die Strapazen, Aufregungen und dem immer unermüdlichen Einsatz danken wir unserem Chef an Bord und wünschen auch ihm eine schöne Fahrt!

„Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Boot ohne Segel..“

Gute Fahrt …. tf

 

Der Bereich Waldkanal ist gesperrt

Wir informieren!

Schifffahrtsrechtliche Anordnung

Das Landesamt für Umwelt teilt mit, dass mit sofortiger Wirkung der Waldkanal bis auf Widerruf gesperrt ist. 

Auf Grund von Sturmschäden und entstandener Baumbruch sind Fahrten derzeit nicht möglich.

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Die Märkische Allgemeine informiert

Wusterhausen Letzte Blicke auf die „Hertha“

Überraschend gab es die „Hertha“ am Mittwoch wieder auf dem Untersee zu sehen. Es war ein letzter Funktionstest vor ihrem Abtransport nach Berlin, wie die MAZ erfuhr. Denn die eigentliche Abschiedsfahrt erfolgte bekanntlich schon im Dezember.

Auch diese beiden älteren Kyritzerinnen sahen, wie das Schiff plötzlich doch wieder auf dem Untersee unterwegs war.

Wusterhausen. Wer am bevorstehenden Wochenende mit dem Schiff „Neptun“ in Wusterhausen für eine Fahrt über den Klempow- und Untersee ablegt, kann einen womöglich letzten Blick auf die „Hertha“ erhaschen. Entweder steht dieses Gründungsschiff des Berliner Fußballvereins Hertha BSC dann noch im Bootshaus oder bereits auf der Slipanlage. Denn ihr Abtransport nach Berlin anlässlich des 125. Vereinsgeburtstages steht kurz bevor.

Wann, das will noch keiner so genau wissen, und es hängt wohl auch von mehreren Faktoren ab. Maßgeblich fehlten noch „Unterlagen für den Straßentransport“, wie Hertha-Präsidiumsmitglied Ingmar Pering zuletzt im Internet auf seiner Facebook-Seite kundtat.

Die Tage dieses mittlerweile berühmten Schiffes sind auf dem Gewässer zwischen Kyritz und Wusterhausen gezählt

Die Tage dieses mittlerweile berühmten Schiffes sind auf dem Gewässer zwischen Kyritz und Wusterhausen gezählt.

Ihre Abschiedsfahrt bestritt die nach Berlin verkaufte „Hertha“ im Dezember. Die letzte Runde drehten die Akteure der „Reederei 5 Seen“, die die Fahrgastschifffahrt nun mittels der „Neptun“ aufrecht erhalten, mit der Hertha erst diesen Mittwoch. Es war ein Funktionstest. Der Motor und alle Pumpen samt Kühlung sollen zur Übergabe schließlich ordnungsgemäß arbeiten.

Von Matthias Anke

28.06.2017

In wenigen Tagen beginnt die Saison 2017

Ich freue mich, dass die Arbeiten an der Neptun rechtzeitig fertig werden und der ersten offiziellen Fahrt in 2017 am Osterwochenende nichts mehr im Wege stehen sollte. Ich wünsche der neuen Schiffsbesatzung rund um meinen Freund und Kapitän Johannes eine erfolgreiche Saison mit der MS Neptun, bestes Wetter und zufriedene Gäste.

An dieser Stelle sei mir noch gestattet zu erwähnen, dass die Ähnlichkeit der Firmennamen nicht rein zufällig ist sondern der Wunsch bei den Akteuren bestand, mit bewährtem fortzufahren. Die neue Mannschaft ist Teil einer kleinen Kapitalgesellschaft, der Reederei 5 Seen UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Wusterhausen. Die „Reederei5Seen“, (Inhabergeführt) bleibt ebenfalls aktiv, jedoch ohne den Betrieb der ortsansässigen Fahrgastschifffahrt. Über die weiteren Pläne in Bezug auf die Reederei und meiner Verbundenheit an die “ Fünf Seen“ werde ich sehr gern zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen. Nun wünsche ich allen Interessierten und Gästen auf der „Neptun“ glückliche und harmonische Ostertage.

Ihr Thomas Flemming

NEWS

PRIGNITZ-KURIER

11.April 2017

 

 

 

 

 

News aus Kyritz / Wusterhausen (Pressebericht)

30. März 2017

Schippert „Hertha“ nach Stolpe?

Kyritz. Wie, wo und wann genau das Schiff „Hertha“ aus dem Wasser der Kyritzer Seenkette gehoben und auf einen Tieflader gesetzt werden kann, sorgt beim Fussballclub „Hertha BSC“ noch für Kopfzerbrechen. Im Moment spricht aber vieles dafür, dass die Aktion in Stolpe erfolgt. Dieser zur Stadt Kyritz gehörende Ort bietet sich wegen der nahe am Wasser entlangführenden L14 an. Etwas Zeit hat man zudem:

Spätestens im Sommer muss „Hertha“ in Berlin sein – zum 125. Vereinsgeburtstag.     Quelle Märkische Allgemeine Kyritz vom 30.03.2017

Kleine Presseschau im März 2017

Faszination Hertha 

Sowie ein kleiner Artikel in unserer täglichen Presse zum Thema Hertha Schiff zu lesen ist, melden sich die Redakteure auch vom Rundfunk oder dem Fernsehen aktuell, um an die brandneuen Nachrichten zum bevorstehenden Transport des legendären Hertha Dampfers zu gelangen. Den aktuellen Termin können wir heute leider noch nicht nennen. Wir dürfen aber davon ausgehen, dass die Planungen in Berlin bestens verlaufen und wir sehr bald all die „Hungriegen“ auf New`s hier über unsere Plattform informieren können.

Heute möchten wir an dieser Stelle auf die uns vorliegenden letzten Presseberichte verweisen, welche wir gesammelt in unserem Blog zusammengetragen haben.

 

06.03.2017

 

 

Die „Hertha“ kehrt an die Spree zurück

 

 

 

 

Projekt: Sehnsuchtsvoll erwarten die Fans des Berliner Bundesligisten ihr Gründungsschiff.

Die „Hertha“ nimmt wieder Kurs auf Berlin: „Wir hätten sie schon da, aber der Boden ist zu weich“, bedauert Ingmar Pering, Präsidiumsmitglied bei Hertha BSC. So überwintert das Gründungsschiff der Blau-Weißen noch in der „Fünf-Seen-Reederei“ in Wusterhausen/Dosse. Gut 100 Kilometer muss der 23 Meter lange 100-Tonner auf dem Landweg bis Berlin zurücklegen, um Ende April dann hier vor Anker zu gehen.

Die Zeit drängt

Denn im Juli begeht der Bundesligist sein 125-jähriges Jubiläum. Damit ist er nur sechs Jahre jünger als sein Schiff, das 1886 vom Stapel lief und mit blau-weißem Schornstein als „Hertha“ über Spree und Havel dampfte. Im Sommer 1892 suchten zwei fußballverrückte Brüderpaare einen Namen für ihren Verein. Sie waren begeistert von dem schnittigen Dampfer und übernahmen seinen Namen: Die Geburtstunde des „BFC Hertha 92“. Eine tolle Geschichte – die die Sehnsucht der Herthaner nach diesem authentischen Stück Vereinsgeschichte anstachelte. Und die beiden Präsidiumsmitglieder, Ingmar Pering und Christian Wolter, erfüllten sich den Traum, ihre Hertha wieder nach Hause zu holen. In privater Initiative haben sie das Schiff für den Verein erworben. Allein rund 400.000 Euro verschlingen Kauf und Transport. Das größte Problem liegt noch vor ihnen: Das Schiff so zu sanieren, dass es die Zulassung für Berliner Gewässer erhält. „Maschine, Funk, Beleuchtung, Sanitäranlagen müssen erneuert, das historische Flair wieder hergestellt werden“, sagt Pering. Das Geld wird über den Aktienverkauf einer eigens für diesen Zweck gegründeten AG aufgebracht. In einer blauen und einer weißen Serie werden jeweils 1892 Aktien zu je 399 Euro aufgelegt; Ende Januar waren bereits 300 verkauft.

Jürgen Zweigert, Bild: Ingmar Pering

Quelle. Berliner Abendblatt

 

28.03.2017

HERTHAS TRADITION

Gründungsschiff: Fans kaufen wenige Aktien

So wichtig ist die Tradition den Fans dann auch wieder nicht: Nur ein Drittel der geplanten 1,4 Millionen Euro kamen bislang zusammen.

Von Uwe Bremer

Bei Hertha BSC wird in den nächsten Tagen über einen wichtigen Schritt in die Zukunft diskutiert, wenn die Standort-Studie für ein reines Fußballstadion vorgelegt wird. Parallel endet Freitag die Zeichnungsfrist für ein Projekt, das wie kein anderes für die Tradition des Klubs steht: Vom Erlös eines Aktienverkaufs (399 Euro pro Stück) soll das Gründungsschiff „Hertha“ gekauft und für einen Einsatz auf Berliner Gewässer umgerüstet werden. Zwei Serien über je 1892 Aktien (wie das Gründungsjahr) sollten veräußert werden. Doch das Geschäft läuft so schleppend. dass nun die Zeichnungsfrist verlängert werden soll, mutmaßlich bis 31. Mai.

Ingmar Pering sagt es so: „Der Kaufpreis ist drinnen und die Überführung nach Berlin gesichert.“ Pering ist Präsidiumsmitglied , spricht hier aber als Geschäftsführer der „1892ste Schiffsbetriebs GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien“. Beim Verkauf aller Aktien kämen 1,46 Millionen Euro zusammen. Doch seit Januar konnten nur etwa 30 Prozent veräußert worden. Das summiert sich auf etwa 435.000 Euro.

Der Kaufpreis des Dampfers, der noch auf der Kyritzer Seenkette liegt, beträgt 200.000 Euro. Eine Überführung nach Berlin kostet 100.000. Ein Umbau für den Charterverkehr würde 250.000 Euro benötigen. Zudem war geplant, das Schiff zurückzubauen in den Zustand von 1926. Dafür werden weitere 250.000 Euro benötigt. Noch reicht das Geld dafür nicht. Pering gibt zu, dass er sich mehr Beteiligung erhofft hatte. Ist der Preis der Aktie zu hoch? Pering ist sich nicht sicher. Nur soviel: Die Frist soll verlängert werden: „Jetzt geht es um das Geld für die Restaurierung.“ Das Schiff wird in Berlin erstmals bei Privatveranstaltungen zu sehen sein – im Mai an der Greenwich-Promenade am Tegeler See.

Quelle: Berliner Morgenpost 

 

„Neptun“ sticht in See

17.02.2017
Nach dem Verkauf des Traditionsschiffes „Hertha“ nach Berlin stellt die Reederei 5 Seen für die Saison 2017 ihre kleine Schwester „Neptun“ für den Schiffsbetrieb auf der Kyritzer Seenkette zur Verfügung. Bevor sie starten kann, muss unter anderem die Tankanlage umgebaut werden. Doch das ist längst nicht alles.

 

Kapitän Johannes Bär wird künftig „Neptun“ statt „Hertha“ über die Kyritzer Seenkette steuern.

 

 

Wusterhausen. Nach dem Verkauf des Wusterhausener Traditionsschiffes Hertha im vergangenen Jahr, soll der Schiffsbetrieb auf der Kyritzer Seenkette ab 2017 mit der „Neptun“ fortgesetzt werden. „Ich werde sie einer neuen Mannschaft zur Verfügung stellen“, sagt Thomas Flemming, Inhaber der Reederei 5 Seen, der die „Neptun“ gehört. Eine Gebühr soll dafür erhoben werden.

Flemmings langjähriger Kapitän und Freund Johannes Bär wird eine führende Rolle übernehmen und sich weiter um die Geschicke und Entwicklungen am Standort Wusterhausen kümmern. Das bedeutet, das Schiff bleibt Eigentum der Reederei, die es zur Verfügung stellt, die Fahrgastschifffahrt aber nicht selbst betreibt. Wie das künftig erfolgt, dazu wollte sich Flemming zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht äußern oder vorgreifen. Er sagte aber, dass Bär federführend in dem Prozess sein werde.

Mehrere 1000 Euro nötig

„Ich hoffe, dass die neue Mannschaft um unseren erfahrenen Kapitän es schafft, Neptuns Fahrtüchtigkeit rechtzeitig herzustellen“, so Flemming. Dafür sind Umbauarbeiten notwendig. So muss die komplette Tankanlage nach den Richtlinien, die seit 2015 gelten, umgerüstet werden. Auf der Hertha seien diese Arbeiten laut Flemming für mehrere 1000 Euro ausgeführt worden, damit sie in See stechen kann. Die „Neptun“ blieb jedoch unberührt.

Zudem muss die Elektrik des Schiffes verändert werden. Außerdem ist zu prüfen, ob noch eine Landrevision notwendig ist. Dann muss die „Neptun“ auch noch aus dem Wasser geholt werden. „Es ist ein altes Schiff, trotzdem müssen wir uns den neuen Vorschriften beugen und versuchen sie rechtzeitig umzusetzen“, so Flemming. Peter Dentler, der frühere Besitzer der Schiffe, habe ihm schriftlich Unterstützung für das Aufrechterhalten der Fahrgastschifffahrt zugesagt. Flemming hofft jetzt, „dass das Wetter dazu beiträgt, dass sich künftig viele Gäste an einer schönen Rundfahrt auf der Kyritzer Seenkette erfreuen werden.“

Die Hertha ist noch nicht fort

Obwohl die „Hertha“ längst verkauft ist, liegt sie derzeit noch in Wusterhausen. „Wahrscheinlich wird sie Ende März, Anfang April nach Berlin gebracht“, so Flemming. Die Käufer hätten sich ihm gegenüber dazu noch nicht konkret geäußert. Bei der Abholung gibt es dann eine letzte Chance für ein Erinnerungsfoto vom früheren touristischen Aushängeschild der Seenkette und Gründungsschiff des Berliner Fußballclubs Hertha BSC. Bereits im Dezember äußerte Thomas Flemming die Idee, das Schiff bei Stolpe mit einem Kran auf die Landesstraße 14 zu heben. Wie der Abschied letztendlich vonstatten geht, das konnte der Reedereiinhaber am Dienstag aber noch nicht sagen.

Von Sandra Bels

Quelle: Märkische Allgemeine